Wenn man, wie er, gerade 90 Jahre alt geworden ist, das Spiel seit rund 70 Jahren spielt, wenn man mit Bernstein geübt hat, Assistent von Georg Solti war, einst der jüngste Generalmusikdirektor Deutschlands war und im Grunde jeden Klangkörper dirigiert hat, der heute Rang und Namen hat, dann ist man einer der wenigen Giganten im Klassikbetrieb: Christoph von Dohnanyi.

Rainer Honeck, Violine
Wiener Philharmoniker
Leitung: Christoph von Dohnányi

Ligeti: Atmosphères
Wagner: Vorspiel zur Oper "Lohengrin"
Berg: Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels"
Brahms : 3. Sinfonie F-Dur op. 90

(Aufnahme vom 24. November 2019 aus dem Goldenen Saal im Musikverein)

Von Ligetis hypnotischen Klangfarben bis zu prächtiger Sinfonik bei Brahms entlockt er den Wienern starke Töne. Im Zentrum des Abends steht Alban Bergs Violinkonzert, geschrieben für Manon Gropius, die Tochter Alma Mahlers aus ihrer zweiten Ehe mit Walter Gropius. Sie starb 18-jährig an Kinderlähmung. Solist ist Rainer Honeck, seit Jahrzehnten Konzertmeister der Wiener Philharmoniker.

Anschließend:
Chopin: 24 Préludes op. 28 (Grigorij Sokolow, Klavier)
Schumann: Liederkreis op. 39 (Christoph Prégardien, Tenor / Michael Gees, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 23.02.2020, 20:04 Uhr.

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