Die Sopranistin Fatma Said wurde in Kairo geboren und wuchs dort auf, bis sie mit achtzehn zum Gesangsstudium nach Berlin ging. Nur wenige Jahre später sang sie die Pamina in Mozarts Zauberflöte in der Mailänder Scala.

Fatma Said, Sopran
Sabine Meyer, Klarinette
Nils Mönkemeyer, Viola
William Youn, Klavier

Spohr: Vier Lieder aus "Sechs deutsche Lieder" op. 103
Reinecke: Trio für Klarinette, Viola und Klavier A-Dur op. 264
Schubert: Vier Lieder
Mozart: Sechs Variationen über das französische Volkslied "Hélas, j’ai perdu mon amant" KV 360 Schubert: Der Hirt auf dem Felsen D 965

(Aufnahme vom 3. Oktober 2021 aus dem Markus-Sittikus-Saal in Hohenems)

In ihrem Konzert bei der Schubertiade trat Fatma Said gemeinsam mit Sabine Meyer an der Klarinette und Nils Mönkemeyer an der Viola auf - beides Instrumente, die sich von der sonoren Altlage bis in schwelgerische Höhen aufschwingen können. Als Gefährtinnen des Soprans bringen sie die Stimme perfekt zum Leuchten. Klarinette und Sopran kombinierte Franz Schubert in seinem Lied "Der Hirt auf dem Felsen". Und auch Louis Spohr besetzt seine Lieder op. 103 mit einer zusätzlichen Klarinette. Mozart schrieb seine Variationen über "Hélas, j'ai perdu mon amant" für Viola und Klavier, und Viola und Klarinette treffen aufeinander im Trio von Carl Reinecke.

Anschließend, ab ca. 21:25 Uhr:
Chausson: Sinfonische Dichtung "Viviane" op. 5 (BBC Philharmonic / Yan Pascal Tortelier)
Wieniawski: 2. Violinkonzert d-Moll op. 22 (Gil Shaham / London Symphony Orchestra / Lawrence Foster)
Beethoven: Streichquartett B-Dur op. 18 Nr. 6 (Tokyo String Quartet)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 24.01.2022, 20:04 Uhr.