Romantische Sehnsucht und Melancholie werden in diesem Konzert zum Klingen gebracht auf dem historischen Instrumentarium und mit dem historischen Bewusstsein des Freiburger Barockorchesters, das sich immer wieder auch der Musik des 19. Jahrhunderts annimmt. Solistin in den "Nuits d'été" ist die französische Mezzosopranistin Marianne Crebassa.

Marianne Crebassa, Mezzosopran
Freiburger Barockorchester
Leitung: Pablo Heras-Casado

Schubert: 8. Sinfonie h-Moll D 759 "Unvollendete"
Berlioz: Les Nuits d'été op. 7
Schubert: 5. Sinfonie B-Dur D 485

(Aufnahme vom 25. November 2021 aus dem Konzerthaus Freiburg)

Wie aus der Finsternis, in schwarzem h-Moll, eröffnen Kontrabässe die 8. Sinfonie von Franz Schubert, seine so genannte "Unvollendete". Nach zwei Sätzen verstummt die Musik. Von der Nacht, von Liebe und Tod erzählen auch die Lieder "Les nuits d'été" -- "Sommernächte" -- von Hector Berlioz. Berlioz vertonte in ihnen zarte Texte von Théophile Gautier. Schuberts anmutige 5. Sinfonie rundet das Konzert ab.

Anschließend, ab ca. 21:35 Uhr:
Mozart: Zwölf Variationen über ein Menuett von Johann Christian Fischer KV 179 (Kristian Bezuidenhout, Fortepiano)
Haydn: Streichquartett E-Dur op. 54 Nr. 3 (Auryn Quartet)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 25.03.2022, 20:04 Uhr.