Er ist eines der großen Idole in der Welt der Oboisten: Der Franzose François Leleux begeistert vor allem mit musikantischer Spontanität und stilistischer Sensibilität. So zu erleben auch bei seinem Kammermusikkonzert in München.

François Leleux, Oboe
Emmanuel Strosser, Klavier

Saint-Saëns: Oboensonate D-Dur op. 166
Dutilleux: 1. und 2. Satz aus der Oboensonate
Debussy: Rhapsodie für Englischhorn und Klavier
Poulenc: Oboensonate FP 185
Antal Dorati: Duo concertante

(Aufnahme vom 26. Oktober 2021 aus BR-Funkhaus, Studio 2)

Mit 18 Jahren Solo-Oboist an der Pariser Oper, mit 22 Jahren Solo-Oboist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, inzwischen Professor an der Münchner Musikhochschule: François Leleux zählt zu den renommiertesten Künstlerpersönlichkeiten seines Fachs - und stellt das nicht nur als Solist vor namhaften Orchestern, sondern auch als Kammermusiker regelmäßig unter Beweis. Sein Auftritt in der Reihe "Studiokonzerte" des Bayerischen Rundfunks in München war in doppelter Hinsicht ein Heimspiel: Einerseits kehrte Leleux an seinen ehemaligen Wirkungsort als Orchestermusiker zurück - andererseits brachte er in den Werken von Saint-Saëns, Debussy und Poulenc vielseitige Klänge aus seiner Heimat mit.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 20.02.2022, 20:04 Uhr.