Tradition trifft auf Innovation in der Hamburger "Elphi": Das NDR-Elbphilharmonie-Orchester kombiniert Beethoven mit Webern und Lutosławski - und spürt einmal mehr dem revolutionären Geist Beethovens nach.

Christian Tetzlaff, Violine
Tanja Tetzlaff, Cello
Lars Vogt, Klavier
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Karina Cannellakis

Webern: Sechs Orchesterstücke op. 6
Beethoven: Tripel-Konzert C-Dur op. 56
Beethoven: Coriolan-Ouvertüre op. 62
Lutosławski: Konzert für Orchester

(Aufnahme vom 12. Januar 2020 aus der Elbphilharmonie in Hamburg)

Für Beethovens Zeitgenossen müssen seine Werke mindestens so aufregend, revolutionär oder avantgardistisch gewesen sein, wie es für heutige Ohren die Werke Lebender Komponisten sind - und schon damals stießen sie nicht immer auf einhellige Begeisterung. Wie weit Beethoven seiner Zeit voraus war, wird besonders deutlich, wenn man sein Werk in den Kompositionen der Moderne spiegelt. So die Idee des NDR-Elbphilharmonie-Orchesters und seiner Gastdirigentin Karina Cannellakis. Und so suchten sie Anfang des Jahres in der Hamburger Elbphilharmonie nach den verbindenden, aber auch trennenden Elementen zwischen Beethoven, Anton Webern und Witold Lutosławski. Als Brückenwerk zwischen den Welten hatten sie Beethovens "Tripel-Konzert" ausgesucht - und dafür den Geiger Christian Tetzlaff, seine Schwester, die Cellistin Tanja Tetzlaff und den Pianisten Lars Vogt dazu gebeten.

Anschließend:
Chopin: 1. Klavierkonzert e-Moll op. 11 (Daniil Trifonov / Polnische Kammerphilharmonie / Wojciech Rajski)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 26.06.2020, 20:04 Uhr.

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