Sie ist gerade mal Ende zwanzig und bereits vielgefragt in den Opern-Häusern und Konzertsälen unserer Tage: Die Französin Elsa Dreisig. Anfang Februar war sie mit ihrem Klavierpartner Jonathan Ware bei den Raderbergkonzerten in Köln zu Gast.

Elsa Dreisig, Sopran
Jonathan Ware, Klavier

Lieder und Klavierstücke von Henri Duparc, Richard Strauss und Sergej Rachmaninow

(Aufnahme vom 4. Februar aus dem Kammermusiksaal des Deutschlandfunks in Köln)

Der Erste Preis beim Gesangswettbewerb Operalia, "Gesangs-Entdeckung" bei den Victoires de la musique classique und "Nachwuchskünstlerin des Jahres" für die Fachzeitschrift "Opernwelt": Das Jahr 2016 war offenbar Elsa Dreisigs Glücksjahr. Seither hat die Karriere der Französin mit dänischen Wurzeln Fahrt aufgenommen - mit Engagements an der Staatsoper Berlin, am Opernhaus Zürich, an der Pariser Oper und am Royal Opera House in London. Dass sie auch die konzertant-leiseren Töne kann, zeigte Elsa Dreisig Anfang Februar bei den Raderbergkonzerten in Köln. Gemeinsam mit ihrem Pianisten Jonathan Ware hatte sie ein spätromantisches Programm mit Liedern und Klavierstücken von Henri Duparc, Richard Strauss und Sergej Rachmaninow vorbereitet.

Anschließend:
Telemann: Kantate "Die Tageszeiten" (Monika Mauch, Sopran / Gerhild Romberger, Alt / Hans Jörg Mammel, Tenor / Gotthold Schwarz, Bass / Basler Madrigalisten / L'arpa festante / Fritz Näf)
Mendelssohn: Ein Sommernachtstraum op. 61, bearbeitet für Bläserensemble (Antares Ensemble des hr)
Schubert: Die Sommernacht D 289 (Dietrich Fischer Dieskau, Bariton / Gerald Moore, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 12.07.2020, 20:04 Uhr.

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