Die Auferstehung Jesu ist das größte Mysterium des Christentums und zugleich sein Fundament. Das Osterfest erinnert jährlich daran und zahlreiche Komponisten der Geschichte und Gegenwart haben es in eindrucksvolle Klänge gekleidet. So 1979/80 der Düsseldorfer Komponist Günther Becker.

Henrik Koy (Sprecher), Nancy Poland (Orgel)
Chor der Neanderkirche Düsseldorf
Favoritchor: Suzanne Gari, Veronica Lenz-Kuhn, Gabriele Schepers (Sopran), Marion vom Bruck, Cornelia Dietrich, Ingrid Hoppe (Alt), Joachim Calaminus, Klaus Heider, Hans-Dieter Saretzki (Tenor), Günther Massenkeit, Richard Reiß, Rainer Templin (Bass)

Carin Levine (Flöte), Rainer Peters (Oboe), Rolf Tegtmeier (Englisch Horn), Hans Fischer (Klarinette), Adolf Münten (Bassklarinette), Carlos Crespo, Ralf Warné (Horn), Fritz Eßmann (Fagott), Karl H. Jensen (Kontrafagott), Richard Rodney Miller (Trompete), Heinz Hass (Posaune I), Kurt Scholz (Posaune II), Erich Ertlmaier (Basstuba), Christian Roderburg, Karl-Josef Kels (Schlagzeug) Leitung: Oskar Gottlieb Blarr

(Aufnahme der Uraufführung vom 4. Mai 1980 in der Johanneskirche, Düsseldorf)

Der Komponist Günther Becker (1924-2007) schrieb in den Jahren 1979/80 als Auftragswerk der Evangelischen Kirche im Rheinland die Oster-Musik "Magnum Mysterium - Zeugenaussagen zur Auferstehung" für Sprecher, gemischten Chor, zwölf Favoritstimmen, Orgel, Holz- und Blechbläserensemble, Schlagzeug und Tonband. Gegen Ende des gut 70-minütigen Werkes stimmt auch die Gemeinde bzw. das Publikum mit ein in das musikalische Gotteslob über das Geheimnis des ewigen Lebens. Der Komponistenkollege und Kirchenmusiker Oskar Gottlieb Blarr, Dirigent der Uraufführung am 4. Mai 1980 in der Johanneskirche Düsseldorf, bemerkte einst zu Beckers Werk, dass dieses der "gewichtigste Beitrag zum Thema Ostern/Auferstehung innerhalb der deutschen Musik der Gegenwart" sei.

Sendung: hr2-kultur, Konzertsaal, 25.04.2019, 20:04 Uhr



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