Bescheiden steht Manfred Honeck am Dirigentenpult, grandios ist das, was er zum Klingen bringt. "Dirigenten nehmen sich zu wichtig" hat der österreichische Maestro einmal gesagt. Für ihn steht der Komponist im Vordergrund, Aufgabe des Dirigenten ist es, das Letzte aus dem Orchester herauszuholen.

Rudolf Buchbinder, Klavier
Dänisches Nationales Sinfonieorchester
Leitung: Manfred Honeck

James MacMillan (*1959): Larghetto für Orchester
Tschaikowsky: 1. Klavierkonzert b-Moll op.23
Dvořák: 8. Sinfonie G-Dur op. 88

(Aufnahme vom 27. September 2019 aus dem Konzerthaus Kopenhagen)

Manfred Honeck dirigiert.

Honecks Arbeit mit dem Orchester ist nicht zuletzt geprägt durch sein langjähriges Wirken als Bratschist bei den Wiener Philharmonikern und im Wiener Staatsopernorchester. Honeck war u.a. Chefdirigent beim MDR Sinfonieorchester in Leipzig sowie beim Schwedischen Radio Symphonie Orchester in Stockholm, außerdem Generalmusikdirektor an der Staatsoper in Stuttgart. Seit 2008 ist er Musikdirektor beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Nach Kopenhagen ist Honeck mit seinem Landsmann Rudolf Buchbinder gekommen, mit Musik von Tschaikowsky und Dvořák sowie einem Werk des schottischen Komponisten James MacMillan.

Anschließend, gegen 21:35 Uhr:
Brahms: 1. Klavierquartett g-Moll (Nicholas Angelich, Klavier / Renaud Capuçon, Violine / Gérard Caussé, Viola / Gautier Capuçon, Violoncello)
Poulenc: Quatre Motets pour le temps de Noël (The Sixteen Choir / Harry Christophers)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 09.12.2019, 20:04 Uhr

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