Als Komponist, Pianist, Dirigent und Ensemblegründer hat der 1930 in Fürth geborene Werner Heider einiges für die zeitgenössische Musik bewegt - in eigener Sache und im Engagement für die Werke anderer.

"Toccata 1952" (1952) für Orchester
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Otto Mazerath
(Aufnahme vom 4. Juni 1962, hr-Sendesaal, Frankfurt am Main)

"Sonata in Jazz" (1954) für Alt-Saxophon und Klavier
Hans Deinzer, Alt-Saxophon
Werner Heider, Klavier
(Aufnahme vom 6. Juni 1957, Frankfurt am Main; Studioproduktion des hr)

"- da sein –" (1966) Musik für 20 Bläser
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Ladislav Kupkovic
(Aufnahme vom 29. März 1972, Frankfurt am Main; Studioproduktion des hr)

"Landschaftspartitur" (1968) für Klavier
Werner Heider, Klavier
(Aufnahme vom 10. April 1970, Frankfurt am Main; Studioproduktion des hr)

"nachdenken über…" (1979) Fünf Legenden für Trompete und Orchester
Reinhold Friedrich, Trompete
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Werner Heider
(Aufnahme vom 29. November 1984, Frankfurt am Main; Studioproduktion des hr)

"Architektur" (2004) für großes Orchester
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Peter Eötvös
(Aufnahme vom 26. Januar 2006, Herkulessaal der Residenz durch den BR)


Mitte der 1960er Jahre gründete Werner Heider die genreübergreifende Formation "Confronto: Kammermusik und Jazz" und begann das "ars nova ensemble nürnberg" zu leiten. Als Interpret wie als Komponist ist Werner Heider bestimmt durch eine bemerkenswerte stilistische Vielfalt: Sie lässt keine Berührungsängste zu den verschiedenen Musikgenres erkennen. Elemente des konventionellen Jazz prägen manche seiner Werke ebenso wie andere die Einbindung kollektiver und freier Improvisationen, weitere atmen die Luft der freien Tonalität, wieder andere zeigen die Konstruktionsarchitektur strenger Serialität. Stets aber schenkt er den Aspekten des Rhythmus und fasslicher Formen besondere Aufmerksamkeit.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 16.04.2020, 20:04 Uhr.

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