Zum ersten Mal Mozarts Fiordiligi singen und das gleich bei den Salzburger Festspielen: Nur wenigen jungen Sängerinnen ist es vergönnt, derart schnell nach den Sternen zu greifen. Elsa Dreisig bekam im vergangenen Sommer diese einmalige Gelegenheit, und die Begeisterung von Publikum wie Presse war einhellig.

Elsa Dreisig, Sopran
Kammerorchester Basel
Leitung: Louis Langrée

Wolfgang Amadeus Mozart:
Figaros Hochzeit: Ouvertüre / Rezitativ und Arie der Susanna "Giunse alfin il momento - Deh vieni non tardar" / Arie des Cherubino "Voi, che sapete"

Lucio Silla: Arie des Cecilio "Pupille amante"

Sinfonie D-Dur KV 385 "Haffner-Sinfonie"

Così fan tutte: Ouvertüre / Arie der Despina "In uomini, in soldati" / Rezitativ und Arie der Dorabella "Ah scostati ... Smanie implacabili" / Rezitativ und Arie der Fiordiligi "Temerari! ... Come scoglio immoto resta"

(Aufnahme vom 1. Juli 2021 aus dem Kurhaus Wiesbaden)

Von Daniel Barenboim gefördert, zählt Elsa Dreisig inzwischen zu den wichtigsten Newcomern der Opernszene. Doch Schnellschüsse sind ihr Ding nicht. Und festlegen lassen möchte sie sich keinesfalls. Ihre strahlend schöne Stimme ist beeindruckend wandlungsfähig. Trotzdem ist sie wie gemacht für Mozart und seine starken Frauen aus "Figaro" und "Così fan tutte".

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 12.11.2021, 20:04 Uhr.