Beethovens "Pastorale" zeigt Mensch und Natur 1808 noch im idealen Einklang. In Tan Duns "The Tears of Nature" dagegen tobt der Aufruhr einer bedrohten Welt. Der chinesische Komponist und Dirigent beschwört hier drei Naturkatastrophen aus jüngerer Zeit: das große Erdbeben von Sichuan, Hurrican "Sandy" über Manhattan und den Tsunami, der den Reaktor in Fukushima zerstörte - Musik über die Wechselwirkungen von Mensch und Natur.

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Das Konzert können Sie am 5. Juni ab 20:00 Uhr an dieser Stelle im Video-Stream sehen.

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Martin Grubinger und Ensemble
Streicher und Schlagzeuger des WDR Sinfonieorchesters

Beethoven: 6. Sinfonie F-Dur op. 68 "Pastorale", bearbeitet für Streichsextett von Michael Gottard Fischer (1773-1829)

Tan Dun (*1957): "The Tears of Nature", Kammermusikversion für zwei Klaviere und drei Schlagzeuger

Tan Dun: "Prayer and Blessing", Premiere einer neuen Fassung für Streichquartett und sechs Schlagzeuger

(Aufnahmen vom 19. Mai aus Wien und 2. und 3. Juni aus Köln)

Das zwischen schwebender Klangschönheit und apokalyptischen Entladungen changierende Konzert "The Tears of Nature" entstand für den österreichischen Star-Schlagzeuger Martin Grubinger. Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie hat Martin Grubinger eine kammermusikalische Version gespielt. Und Tan Dun hat auch musikalisch auf die Pandemie reagiert, sein Stück "Prayer and Blessing" ist neu ins Programm aufgenommen worden.

Am "Weltumwelttag", der immer am 5. Juni begangen wird, geht es mit den Mitteln der Musik um das Verhältnis von Mensch und Natur - eingebunden in das Beethoven-Jubiläumsjahr, das in Zusammenarbeit mit dem UN Klimasekretariat das "Beethoven Pastoral Project" angestoßen hat - ein Aufruf an Künstler in aller Welt, "ihre" Pastorale mit einem Statement zum Klimaschutz und zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zu verknüpfen. Kurz: die heutigen Wechselbeziehungen von Mensch und Natur in den Blick zu nehmen. Präsentiert von WDR3 in Köln.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 05.06.2020, 20:04 Uhr.

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