Augustin Hadelich, so sagte der Dirigent Alan Gilbert, sei einer jener Musiker, die eine unglaubliche Verbindung zum Publikum herstellen können. Hadelich beweist dies als Solist zusammen mit den großen Orchestern der Welt - und auch als Kammermusiker.

Augustin Hadelich, Violine
Adam Skoumal, Klavier

Beethoven: Violinsonate F-Dur op. 24 "Frühlingssonate"
Janáček: Violinsonate
Coleridge-Taylor Perkinson: Louisiana Blues Strut and Blue/s Forms für Solo-Violine
Ravel: Violinsonate G-Dur

(Aufnahme vom 19. Juli 2021 aus der Musica-Mundi-Schule)

Auf dem Festival "Musica Mundi" im belgischen Waterloo spielte er gemeinsam mit dem tschechischen Pianisten drei bedeutende Sonaten der Violinliteratur: Werke von Beethoven, Janácek und Ravel. Dazwischen präsentierte Augustin Hadelich Stücke für Solo-Violine aus seiner Wahlheimat USA. Der afroamerikanische Komponist Coleridge-Taylor Perkinson lässt in höchst schwierigen Geigenstücken die amerikanischen Traditionen des Blues und des Ragtime aufleben.

Anschließend, ab ca. 21:30 Uhr:
Fauré: Suite aus der Schauspielmusik zu "Pelléas und Mélisande" (Orchestre Philharmonique de Monte Carlo / Lawrence Foster)
Debussy: Images, 1. Heft (Jean-Yves Thibaudet, Klavier)
Vieuxtemps: 5. Violinkonzert a-Moll op. 37 (Isabelle van Keulen / London Symphony Orchestra / Colin Davis)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 10.01.2022, 20:04 Uhr.