Einst galt der Pianist Friedrich Gernsheim als Wunderkind. 1850 gibt er mit elf Jahren sein Debut auf der großen Konzertbühne in Frankfurt am Main. Dort verbringt der in Worms geborene Musiker auch einen Teil seiner Kindheit.

Unter anderem mit:

Friedrich Gernsheim (1839-1916):
1. Violinsonate c-Moll op. 4
Christoph Schickedanz, Violine
Ernst Breidenbach, Klavier

Sechs Lieder op. 14
Gernsheim Duo:
Anna Gann, Sopran
Naoko Christ- Kato, Klavier

Vier Klavierstücke op. 61
Jens Barnieck, Klavier

Violoncellokonzert e-Moll op. 78
Alban Gerhardt, Violoncello
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Hannu Lintu

Gernsheim wird gefeiert und macht Karriere als Pianist, Komponist und Dirigent. Im Nationalsozialismus werden seine Werke verboten und die Musik von Friedrich Gernsheim gerät in Vergessenheit. In den vergangenen Jahren entdeckten zahlreiche Musiker*innen seine Werke wieder: Lieder, Sonaten, Streichquartette oder auch Werke für Klavier. Eine Auswahl unterschiedlicher Kompositionen erklingt heute im "Konzertsaal". Zum "Tag für die Literatur und die Musik" kombinieren wir Musik von Friedrich Gernsheim mit Ausschnitten aus seinem Briefwechsel mit Johannes Brahms.

Weitere Informationen

Informationen zum Aktionstag

Kulturschaffende in ganz Hessen gehen auf Spurensuche und präsentieren gemeinsam einen "Tag für die Literatur und die Musik".

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Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 30.05.2021, 20:04 Uhr.

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