Gustav Mahlers von Abschiedsmotiven durchtränkte Musik entstand in einer Zeit, in der der Komponist "vis à vis de rien stand und nun am Ende eines Lebens als Anfänger wieder gehen und stehen lernen" musste - so notierte es Mahler im Sommer 1908.

Klaus Florian Vogt, Tenor
Michael Volle, Bariton
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden
Leitung: Patrick Lange

Mahler: "Das Lied von der Erde", in der Fassung für Kammerorchester Arnold Schönberg

(Übertragung aus dem Friedrich-von Thiersch-Saal im Kurhaus)

Michael Volle, Opernsänger

Mit Mahlers "Lied von der Erde" setzt das Hessische Staatsorchester Wiesbaden in diesen Corona-Zeiten ein Ausrufezeichen und vereint zudem zwei Bayreuth-erfahrene Ausnahmesänger als Solisten: Klaus Florian Vogt und Michael Volle. Beim Abend im Wiesbadener Kurhaus wird Mahlers Sinfonie in einer Fassung für Kammerorchester von Arnold Schönberg aufgeführt.

Anschließend, ab ca. 21:15 Uhr:
Schumann: 1. Klaviersonate fis-Moll op. 11 (Maurizio Pollini)
Smetana: 1. Streichquartett e-Moll "Aus meinem Leben" (Jerusalem Quartet)
Kreisler: Liebesleid (Jánoška-Ensemble)
František Jánoška: Musette pour Fritz, Hommage à Fritz Kreisler (Jánoška-Ensemble)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 01.07.2020, 20:04 Uhr.

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