Auf den ersten Blick sieht die Hardangerfiedel aus wie eine reich mit Intarsien und Ornamenten geschmückte Violine. Auf den zweiten entdeckt man vier zusätzliche Saiten, die unter dem Griffbrett hevortreten und durch eine zweite Etage des Steges verlaufen.

Ashild Breie Nyhus, Hardangerfiedel
Sinfonieorchester Stavanger
Leitung: Jan Willem de Vriend

Biber: Sonata Jucunda, bearbeitet für Streicher und Basso continuo
Geirr Tveitt (1908-1981): 2. Konzert für Hardangerfiedel und Orchester "Drei Fjorde"
Beethoven: Die Geschöpfe des Prometheus op. 43

(Aufnahme aus dem Konzerthaus Stavanger vom 25. September 2020)

Sie werden nicht direkt gespielt, klingen aber mit, wie ein Nachhall von jenen steilen Felsen Norwegens, über die nur selten Sonnenlicht ins Tal gelangt. Der norwegische Komponist Geirr Tveitt hat dem Volksinstrument Hardangerfiedel zwei Orchesterkonzerte gewidmet und zeichnet im zweiten drei der mythischen norwegischen Fjorde nach: den Hardanger-, den Sogne- und den Nordfjord. Umrahmt wird das Hardangerfiedel-Konzert von einer "ergötzlichen" Streichersonate von Heinrich Ignaz Franz Biber und Beethovens Prometheus-Ballettmusik.

Anschließend, ab ca. 21:20 Uhr:
Giuliani: Serenade für Flöte und Gitarre op. 127 (Andrea Lieberknecht / Frank Bungarten)
Gade: 4. Sinfonie B-Dur op. 20 (Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunks Kopenhagen / Christopher Hogwood)
Schubert: Klaviersonate H-Dur D 575 (Paul Lewis)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 10.05.2021, 20:04 Uhr.

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