Im Dazwischen ist er zu suchen: der bis heute hyperaktive Bazon Brock (*1936), der u.a. "Gegen die Diktatur des Sitzfleischs im Theater bis Überwältigung durch Erschöpfung" zu Felde zog und der die "Grundgeräusche" des Lebens thematisierte.

porträtiert von Johannes S. Sistermanns

Bazon Brock

Bazon Brock, der Ästhetik-Professor a.D., ist immer noch ein scharfzüngiger Provokateur. Er versteht sich als Selbsterreger sowie als Dichter ohne Werk. Er kreiert unaufhörlich nicht endende Gedanken, Gefühle, Ästhetiken. Er schont sein Publikum nicht. Sein akustisches Werk besteht - außer den eigenen, gerne uferlosen Wortreihen, aus Grundgeräuschen und Hörräumen, aus Besucher- wie Hörschulungen, aus Funkerzählungen und Performances.

Sendung: hr2-kultur, "Neue Musik", 07.01.2021, 21:30 Uhr.

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