Aus dem Gold der Rheintöchter war er geschmiedet worden: Der Ring, der zu unermesslicher Macht verhilft - auf Kosten der Liebe. Ein Ring, der ein Drama in Gang bringt, das alle nur erdenklichen Schwächen und Grausamkeiten freisetzt, um schließlich eine ganze Welt zum Einsturz zu bringen. Im Rheingold, dem "Vorabend" zum Ring des Nibelungen, hatte Wotan den Ring aus dem Besitz Alberichs geraubt, um damit seine Götterburg Walhall bei Fasolt und Fafner zu bezahlen. Doch Alberich hat den Ring mit einem Fluch belegt.

Siegmund - Martin Iliev
Sieglinde - Nadja Stefanoff
Hunding - Yorck Felix Speer
Wotan - Egils Silins
Brünnhilde - Nancy Weißbach
Fricka - Ulrike Schneider
Gerhilde - Jaclyn Bermudez
Ortlinde - Barbara Senator
Waltraute - Maren Engelhardt
Schwertleite - Ulrike Schneider
Helmwige - Doris Neidig
Siegrune - Marie-Luise Dreßen
Grimgerde - Marta Herman
Roßweiße - Inna Kalinina

Staatsorchester Kassel
Leitung: Francesco Angelico

(Aufnahmen vom 31. März und 13. April 2019 aus dem Staatstheater Kassel)

Nadja Stefanoff (Sieglinde) und Martin Iliev (Siegmund)

Mit der Walküre befinden wir uns am 1. Tag von Wagners Tetralogie. Der Ring ist in die Hände Fafners geraten. Wotan weiß: Ihm selbst droht der Untergang, sollte Alberich den Ring zurückerobern. Doch seine selbst geschaffenen göttlichen Gesetze verbieten es Wotan, eigenhändig nach dem Reif zu greifen. Und so zeugt er mit einer irdischen Frau ein neues Heldengeschlecht, das nicht an Gesetze gebunden den Ring zurückerobern soll: Die Wälsungen-Zwillinge Siegmund und Sieglinde. Als Siegmund und Sieglinde sich ihrer gegenseitigen Liebe hingeben, kommt die Götter-Gattin Fricka ins Spiel. Als Hüterin der Ehe durchkreuzt sie die Pläne ihres Mannes Wotan, pocht darauf, das Geschwisterpaar zu bestrafen. Schweren Herzens gibt Wotan seiner Lieblingstochter, der Walküre Brünnhilde, den Befehl, Siegmund den Tod zu bringen. Doch Brünnhilde hat Mitleid mit dem Paar und widersetzt sich den Anordnungen ihres Vaters…

Anschließend:
Liszt: Drei Petrarca-Sonette (Alfredo Perl, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 18.04.2020, 19:04 Uhr.

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