Eine Opernrarität aus Frankreich: Mit impressionistischen Klängen führt "La ville morte" ins Reich der Obsessionen. Allseits begehrt wird die junge Hebé, in Göteborg dargestellt von der Schwedin Katarina Karnéus.

Hebé - Katarina Karnéus
Anne - Matilda Paulsson
Léonard - Markus Pettersson
Alexandre - Anton Ljungqvist
Amman - Natallia Salavei

Jugend- und Männerchor der Oper Göteborg
Orchester der Oper Göteborg
Leitung: Anna-Maria Helsing

Nadia Boulanger (1887-1979): La ville morte

(Aufnahme vom 8. März aus der Oper Göteborg)

Nadia Boulanger, 1928

Nach einem Text von Gabriele d’Annunzio haben Nadia Boulanger und ihr einstiger Lehrer Raoul Pugno gemeinsam "La ville morte" verfasst: eine Oper über die Obsessionen eines Mannes, der in Griechenland nach dem goldgefüllten Grab Agamemnons sucht und mit der inzestuösen Beziehung zu seiner Schwester Hebé eine Tragödie heraufbeschwört. Schon für 1914 war in Paris die Uraufführung geplant, der 1. Weltkrieg machte das Vorhaben zunichte. Fast hundert Jahre musste die Oper warten, bis sie 2005 erstmals zu erleben war bei einem Festival in Siena. In Göteborg wurde sie nun zum zweiten Mal aufgeführt.

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 04.07.2020, 20:04 Uhr.

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