Vor 200 Jahren geboren, gilt Stanisław Moniuszko heute als Begründer der polnischen Nationaloper. Sein "Gespensterschloss" ist ein heiteres Stück über Patriotismus, Soldatenehre und, nicht zuletzt: die Liebe!

Edyta Piasecka, Sopran
Monika Ledzion-Porczyńska, Mezzosopran
Arnold Rutkowski, Tenor
Mariusz Godlewski, Bariton
Malgorzata Walewska, Mezzosopran
Tomasz Konieczny, Bassbariton
Rafał Siwek, Bass
Karol Kozlowski, Tenor
Marcin Bronikowski, Bariton
Joanna Krasuska-Motulewicz, Mezzosopran
Paweł Cichoński, Tenor
Oksana Gołambowska, Alt

Chor der Podlachischen Oper und Philharmonie
Orchestra of the 18th Century
Leitung: Grzegorz Nowak

(Aufnahme vom 25. August 2019 aus dem "Witold Lutosławski-Konzertsaal des Polnischen Rundfunks)

Es gibt allerlei Seltsames auf dem "Gespensterschloss“ von Moniuszko: junge Frauen, die aus alten Gemälden steigen, und alte Uhren, die nach Jahren der Stille wieder zu schlagen anfangen. Im Schloss zu Gast sind zwei Brüder, die - um nur ihrem Vaterland zu dienen - unverheiratet bleiben wollen. Das ändert sich, als sie auf die Töchter des Schlossherrn treffen: Die Liebe siegt. Im Jahr 1865 wurde das Libretto zunächst durchgewunken von den russischen Zensoren im besetzten Warschau. Anders die Musik: Daß Tänze wie Polonaise, Mazurka und Krakowiak eine wichtige Rolle spielen in der Oper, werteten sie als "exzessiv patriotisch“, und sprachen ihr Verbot aus. Heute ist das "Gespensterschloss“ - neben seiner als Nationaloper gefeierten "Halka“ - das bekannteste Werk von Stanislaw Moniuszko.

Sendung: hr2-kultur, "Opernbühne", 19.Oktober 2019, 20:04 Uhr

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