"Höre ich mit geschlossenen Augen Klänge, so imaginiere ich Räume. Sehe ich Räume, so entstehen Klänge." RaumKlangZeit - für die 1963 im hessischen Schlüchtern geborene Komponistin Isabel Mundry ein essenzielles Wortgebilde mit starker ästhetischer Wirkungskraft.

Isabel Mundry (* 1963):

"Flugsand" (1998) für Orchester
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Markus Stenz
(Aufnahme: 18. Dezember 1998, Herkulessaal der Residenz, München durch den Bayerischen Rundfunk)

"Penelopes Atem" (2003) für Mezzosopran, Akkordeon und Orchestergruppen
Salome Kammer, Mezzosopran
Teodoro Anzellotti, Akkordeon
SWR Symphonieorchester
Dirigent: Sylvain Cambreling
(Aufnahme: 19. Oktober 2003, Donaueschinger Musiktage)

"Schwankende Zeit" (2006-09) für Ensemble
Juditha Haeberlin, Geige
Ensemble Musikfabrik
Dirigent: Emilio Pomárico
(Aufnahme: 27. Februar 2009, WDR Funkhaus am Wallraffplatz durch den Westdeutschen Rundfunk)

Auch die historischen Orte und Zeiten, eben die überlieferten Werke der Musik-, Kunst- und Literaturgeschichte, die nur aus der Perspektive von heute erlebbar sind, faszinieren Isabel Mundry. Namentlich ist dies in ihrem Kompilationswerk "Schwankende Zeit" die Musik von Louis Couperin (1626-1661) und "Penelopes Atem" ist grundiert von Homers "Odyssee". Aufgewachsen in West-Berlin, wo Mundry zunächst bei Gösta Neuwirth und Frank Michael Beyer Komposition studiert hat, vertiefte sie ihre Ausbildung bei Hans Zender an der Frankfurter Musikhochschule. Seit etlichen Jahren lehrt Isabel Mundry als Kompositionsprofessorin sowohl in München wie auch in Zürich.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 08.04.2021, 20:04 Uhr.

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