Marek Janowski zur zweiten Sinfonie von Robert Schumann, die er dann auch dirigiert. Außerdem Musik von Delius und Tschaikowsky sowie das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven in der Fassung für Klavier als Soloinstrument.

Die zweite Sinfonie von Robert Schumann

Janowski: Fauré

Robert Schumann komponierte seine zweite Sinfonie in seiner Dresdner Zeit, im Jahr 1845. Er schrieb damals an Mendelssohn: "In mir paukt un trompetet es seit einigen Tagen sehr ... ich weiß nicht, was daraus werden wird". Es wurde die zweite Sinfonie, die allerdings unter großen Schwierigkeiten entstand, denn Schumann litt schon damals unter schweren Depressionen. Und so schrieb er selbst an einen Hamburger Musikdirektor: "Die Sinfonie schrieb ich im Dezember 1845 und noch krank; mir ist’s, als müße man ihr dies anhören. Erst im letzten Satz fing ich an, mich wieder zu fühlen. Wirklich wurde ich auch nach Beendigung des ganzen Werkes wieder wohler." – Komponieren als Selbsttherapie sozusagen. Man muss aber schon ganz genau hinhören, will man die Depressionen Schumanns aus seiner Musik auch tatsächlich heraushören.

Marek Janowski hält es zwar für – sagen wir – nett, solche Informationen im Hinterkopf zu haben, aber sie spielen für ihn keine sonderlich große Rolle, wie er Natascha Pflaumbaum im Interview gesagt hat.

Die Musiken

Schmidt Intermezzo aus "Notre Dame" (Paavo Järvi)
Delius In a Summer Garden (Andrew Davis)
Schumann 2. Sinfonie C-Dur op. 61 (Marek Janowski)
Tschaikowsky Melodie für Violine und Streicher (Janine Jansen / Paavo Järvi)
Beethoven Klavierkonzert D-Dur op. 61a (Olli Mustonen / Paavo Järvi)
Boulanger "D'un matin de printemps" (Jonathan Stockhammer)

Sendung: hr2-kultur, "Treffpunkt hr-Sinfonieorchester", 13.03.2021, 10:04 Uhr.

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