Mit Musik von Mozart, Sibelius und Beethoven.

"Zaubervariationen für Flöte und Harfe"

Sebastian Wittiber

Sebastian Wittiber und Anne-Sophie Bertrand spielen am 3. Oktober um 20:00 Uhr in der Festeburgkirche in Frankfurt. „Zaubervariationen für Flöte und Harfe“ ist das Programm überschrieben, das Duos wie die Casilda-Fantasie“, aber auch Solostücke wie „Syrinx“ von Claude Debussy oder die „Impromptu Caprice“ von Gabriel Pierné enthält. Morgen um 20:00 Uhr spielen Sebastian Wittiber und Anne-Sophie Bertrand solche „Zaubervariationen“ in der Festburgkirche.

Kammermusik "Romantik à la Russe"

Romantik à la Russe

Am 3. Oktober um 18:00 Uhr gibt’s eine Kammermusik im hr-Sendesaal. Rachelle Hunt, Shoko Magara di Nonno, Stefanie Pfaffenzeller, Angela Park und Nami Ejiri spielen dann Werke von Nikolaj Meitner und Peter Tschaikowski. „Romantik à la Russe“ ist das Programm überschrieben. In seinem berühmten Klaviertrio hat Tschaikowsky einen Höhepunkt elegischer Stimmungsmalerei geschaffen. Sein Landsmann Nikolaj Medtner gilt als letzter russischer Romantiker. Heute ist er nahezu vergessen, einst aber wurde er in einem Atemzug mit Skrjabin und Rachmaninow genannt. In seinem Klavierquintett hinterließ er eine Musik voller russischer Seele und kompositorischer Klarheit.

Barock+ mit Steven Isserlis und Richard Egarr

Weitere Informationen

Die Konzerte im Radio

hr2-kultur sendet beide Konzertprogramme am 8. Oktober ab 20:04 Uhr.

Ende der weiteren Informationen
Steven Isserlis

Steven Isserlis und Richard Egarr sind am 7. und 8. Oktober in der Reihe Barock+ des hr-Sinfonieorchesters zu Gast mit Musik von Haydn, Händel und Bach.

Es ist schwer zu entscheiden, welches der beiden Cellokonzerte von Joseph Haydn bessere Laune macht: das frühe, fast noch barocke in C-Dur oder das späte in D-Dur. Beide sind sie gewitzte Werke voller Esprit und Effekt. Darum spielt der britische Cellist Steven Isserlis gleich beide in einem Barock+-Doppelprogramm. Dass er Haydn zugleich leicht und ernst zu nehmen versteht, attestierte ihm die Rezensentin der Zeitung "Die Welt": Isserlis gelänge "das auf den ersten Blick Paradoxe: zugleich spielerisch leicht und geschmeidig zu operieren und dabei das Werk doch auf unaufdringlich virtuose Weise vom inneren Kern her geistreich gedankenvoll anzugehen".

Tänzerisch bewegt sowie festlich und strahlend geht es bei der ersten Orchestersuite Bachs und bei Händels "Feuerwerksmusik" zu, diesem Meisterstück höfischer Prachtentfaltung. Am Pult steht mit Richard Egarr dabei eine der führenden Persönlichkeiten der historisch informierten Aufführungspraxis: Als Leiter der renommierten Academy of Ancient Music ist er mit der Musik von Bach, Händel & Co. vertraut wie wenige andere.

Die Musiken

Monza Sinfonia D-Dur "La tempesta di mare" (Maurice Steger)
Sibelius 3. Sinfonie (Jaime Martin)
Mozart Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299 (Sebastian Wittiber / Anne-Sophie Bertrand / Robert Spano)
Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 (Frank Peter Zimmermann / Andrés Orozco-Estrada)
Ravel Pavane pour une infante défunte (Ion Marin)

Sendung: hr2-kultur, "Treffpunkt hr-Sinfonieorchester", 02.10.2021, 10:04 Uhr.