Mit Musik von Wagner, Moncayo und Prokofjew.

Die hr-Sinfoniekonzerte mit Marin Alsop und Vikingur Olafsson

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Die Konzerte im Radio

hr2-kultur sendet die Aufzeichnung der Konzerte am 26. Oktober um 20:04 Uhr

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Víkingur Ólafsson

An 14. und 15. Oktober präsentierte das hr-Sinfonieorchester in den hr-Sinfoniekonzerten in der Alten Oper Frankfurt die zweite Sinfonie von Johannes Brahms. Am Pult stand eine Dirigentin mit einer besonderen Beziehung zu diesem Komponisten: „Brahms und Mahler waren meine frühesten Lieblingskomponisten und sind es bis heute“, sagt Marin Alsop, die diese Musik frei zu machen versteht von jedem Zuviel an Pathos und Schwere. Die gebürtige New Yorkerin ist die erste Dirigentin an der Spitze eines großen Orchesters in den USA, zudem leitet Marin Alsop das Radio-Symphonieorchester in der Brahms-Stadt Wien.

Solist beider Abende war mit Víkingur Ólafsson der „Artist in Residence“ dieser Saison. Die New York Times bezeichnete den Pianisten mit der so intensiven Verbindung zur Musik Johann Sebastian Bachs zwar als „Islands Glenn Gould“, doch fällt in nicht geringerem Maße sein Einsatz für zeitgenössische Komponisten auf. Wie Thomas Adès: Sein Klavierkonzert „In Seven Days“ basiert auf der biblischen Schöpfungsgeschichte, die New York Times nannte diese Genesis-Musik „grandios“, „zugleich ehrfürchtig und verspielt“.

Tabea Dupree hat mit Marin Alsop und Vikingur Olafsson gesprochen.

Die Musiken

Strawinsky Scherzo à la russe (Susanna Mälkki)
Bartók Tanz-Suite (Paavo Järvi)
Wagner Vorspiel und Liebestod aus "Tristan und Isolde" (Paavo Järvi)
Moncayo Huapango (Carlos Miguel Prieto)
Prokofjew 5. Sinfonie B-Dur op. 100 (Aziz Shokhakimov)
Ravel Alborada del gracioso (Hugh Wolff)

Sendung: hr2-kultur, "Treffpunkt hr-Sinfonieorchester", 23.10.2021, 10:04 Uhr.