Mit Musik von Bloch, Mendelssohn, Bach und Dvorák und einem Ausblick auf die hr-Sinfoniekonzert am 28. und 29. April.

Die hr-Sinfoniekonzerte mit Pierre-Laurent Aimard und Alain Altinoglu

Alain Altinoglu

Am 28. und 29. April spielt das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt wieder zwei hr-Sinfoniekonzerte. Alain Altinoglu, der Bayreuth-erfahrene Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters, präsentiert neben einem Konzertwerk seines französischen Landsmanns Debussy sinfonische Auszüge aus Richard Wagners „Ring“.

In Debussys "Fantaisie pour piano et orchestre" kommt es dabei zur Wiederbegegnung mit dem französischen Pianisten Pierre-Laurent Aimard, der die Musik des Impressionisten Debussy gegenüber der FAZ einmal folgendermaßen charakterisierte: "Das ist eine Musik, die zu einem kommt. Das ist keine Musik, die man generiert, die man macht. Es ist eine Musik für Poeten, die die Musik klingen lassen." Die Musik Richard Wagners entfaltet ihre ganz eigene Klangfinesse und Imagination und besticht durch ihre enorme suggestive Kraft - besonders eindrucksvoll ist dies jenseits des musikdramatischen Zusammenhangs in den Ouvertüren und Orchestermusiken seines Opus Summum zu erleben, des gewaltigen Opernzyklus' "Der Ring des Nibelungen".

Die Musiken

Bloch Prayer aus "From Jewish life" (Sol Gabetta / Leonard Slatkin)
Mendelssohn 4. Sinfonie A-Dur op. 90 "Italienische" (Paavo Järvi)
Bach 4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069 (Bejun Mehta)
Dvorák Violinkonzert a-Moll op. 53 (Augustin Hadelich / Robert Trevino)
Ljadow Der verzauberte See (Andrés Orozco-Estrada)

Sendung: hr2-kultur, "Treffpunkt hr-Sinfonieorchester", 23.04.2022, 10:04 Uhr.