Mit der Musik, den Klangexperimenten, den Radiostücken von Matthias Kaul, dem behänden Schlagzeuger und neugierigen Komponisten, hören wir die Welt vielleicht nicht unbedingt besser, aber anders: offener, heiterer und poetischer.

Matthias Kaul (1949-2020):
"Timpani Ride" (1977). Sphärische Szenen für Fahrrad und Pauken
"Kutunga" (1994) für zwei Rahmentrommeln und Stimme
"Roma" (1995) für Cymbalon, Gopichand und Zuspielband
"Hendrix" (1997) für elektrifizierte Pauken
"Fever" (1999) für Trommeln und Perkussionsinstrumente
"Revolver" (1999) für Drehleier und Stimme

Matthias Kaul, Instrumente/Stimme

(Aufnahme vom 30. April 1999 im Theaterhaus Frankfurt durch den Hessischen Rundfunk)

Mathias Kaul: "America no Miracle" (2005) für Perkussionsinstrumente, Sitar und Stimme
Matthias Kaul, Instrumente/Stimme

(Aufnahme vom Juni 2005 im hr-Sendesaal, Frankfurt, Studioproduktion des Hessischen Rundfunks)

Rock- und Jazzschlagzeuger war Matthias Kaul (1949-2020) schon, als er an der Hamburger Musikhochschule das klassische Schlagzeug-Studium begann, das er mit dem Solistenexamen abschloss. Es folgten Tätigkeiten in den Sinfonieorchestern Norddeutschlands, das Wirken in der Gruppe "Hinz & Kunst" und viele Kooperationen mit Komponisten wie Hans Werner Henze, Mauricio Kagel oder Vinko Globokar und Ausnahmemusikern wie John Zohn, David Moss oder Carla Bley. 1983 gründete er u.a. mit der Flötistin Astrid Schmeling in Winsen an der Luhe das Ensemble "L’Art pour L’Art" sowie eine umtriebige Kinderkompositionsschule. Der Performer und Komponist Matthias Kaul arbeitete oft mit dem Hessischen Rundfunk zusammen und realisierte für diesen u.a. einige Hörstücke.

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 14.01.2021, 20:04 Uhr.

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