Nach einem schweren Trauma hörte Christoph Eschenbach als Sechsjähriger auf zu sprechen. "Die Musik hat mich gerettet" sagt der berühmte Pianist und Dirigent rückblickend.

Der frühe Verlust beider Eltern und die traumatische Flucht aus Breslau im Winter 1945 sind Erinnerungen, die er bis heute nicht vergessen kann: "Ich bin ein sehr großer Verfechter des Wohles für Flüchtlinge." sagt Christoph Eschenbach mit Blick auf die Katastrophe im abgebrannten Flüchtlingslager Moria. "Als ich diese Kinder, diese Waisen sah, die keine Eltern mehr hatten, die auf der Flucht waren und dort gelandet sind - so ähnliche Sachen habe ich erlebt als Kind".

Durch seine Adoptivmutter fand Eschenbach zur Musik und damit zurück in ein neues Leben. Später förderten ihn die Dirigenten Herbert von Karajan und George Szell. Heute ist er selbst ein großer Mentor und Entdecker junger musikalischer Talente, an die er seine Erfahrungen weitergibt.

Welche Musik hat ihn in seinem bewegten Leben geprägt? Welche Komponisten und Interpreten begeistern ihn aktuell und wie sieht er die Zukunft des von der Corona-Krise stark betroffenen Kulturbetriebs? Das erzählt uns Christoph Eschenbach persönlich!

Weitere Informationen

Sendung: hr2-kultur, "Zwei bis Vier", 01.08.2021, 14:04 Uhr.
(Wiederholung vom 27.09.2020)

Ende der weiteren Informationen