Emil Mangelsdorff wurde 96 Jahre alt. Er war einer der wichtigsten Musiker im deutschen Jazz und Zeitzeuge und Gesprächspartner, wenn es um das Leben und den Jazz im Dritten Reich geht. Er ließ keinen möglichen Auftritt aus, aber genauso wichtig war es ihm, in Gesprächskonzerten in Schulen über die dunkle Zeit in Deutschland zu sprechen.

In "Zwei bis Vier" erzählte Emil Mangelsdorff vor einigen Wochen noch über die Jugend in Frankfurt, als der Jazz verboten wurde, über die Jahre in Kriegsgefangenschaft, als er kein Saxofon hatte und darüber, wie der Jazz immer das Leben bestimmte und zum Überleben beigetragen hat. Jetzt ist er in Frankfurt gestorben.

 

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Sendung: hr2-kultur, "Zwei bis Vier", 30.01.2022, 14:04 Uhr.

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