Dirigent Pietari Inkinen und Regisseur Valentin Schwarz gehören bisher nicht zum Establishment der Szene - umso gespannter sieht die Fachwelt auf die erste Bewährungsprobe des neuen Bayreuther Leitungsteams: die Premiere von Wagners "Rheingold".

Wotan - Egils Silins
Donner - Raimund Nolte
Froh - Attilio Glaser
Loge - Daniel Kirch
Fricka - Christa Mayer
Freia - Elisabeth Teige
Erda - Okka von der Damerau
Alberich - Olafur Sigurdarson
Mime - Arnold Bezuyen
Fasolt - Jens-Erik Aasbø
Fafner - Wilhelm Schwinghammer
Woglinde - Lea-ann Dunbar
Wellgunde - Stephanie Houtzeel
Floßhilde - Simone Schröder

Orchester der Bayreuther Festspiele
Leitung: Pietari Inkinen

Richard Wagner: Das Rheingold, Teil 1 aus "Der Ring des Nibelungen"

(Zeitversetzte Übertragung aus dem Festspielhaus)

Schon vor der Pandemie hat sich ein Trend bei den Bayreuther Festspielen abgezeichnet. Die Chefin und Komponisten-Urenkelin Katharina Wagner will weg von den Filmregisseuren und Quereinsteigern, die sich mit den Gesetzen des Musiktheaters nicht auskennen. Dafür zurück zu den Insidern, die ihr Opernhandwerk beherrschen. Aber sie will zugleich auch weg von den Stars. Und das zeigt sich am Leitungsteam des neuen "Ring". Der finnische Dirigent Pietari Inkinen und der österreichische Regisseur Valentin Schwarz müssen erst noch beweisen, dass sie eine Meinung haben zu Wagner und seiner monumentalen Tetralogie. Umso gespannter sieht die Musikwelt der eigentlich schon für 2020 vorgesehenen "Rheingold"-Premiere entgegen.

Anschließend:
Premiereneindrücke von BR-KLASSIK-Kritiker Bernhard Neuhoff

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Sendung: hr2-kultur, "Oper", 31.07.2022, 20:00 Uhr.