Das Kuss-Quartett geht gern ungewohnte Wege - diesmal im Dialog mit dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard. Gemeinsam konfrontieren sie Musik Mozarts und des amerikanischen Neoklassizisten Elliott Carter - eine Spurensuche in Zeit und Raum.

Pierre Laurent Aimard, Klavier
Kuss-Quartet

Mozart: Dissonanzen-Quartett C-Dur KV 465 / Andante KV 616
im Wechsel mit
Elliott Carter: Epigrams für Klaviertrio, Klavierquartett und Werken für Klavier bzw. Viola solo

(Aufnahme vom 1. August aus dem Verdo-Konzertsaal)

Anschließend:
Gezeitenkonzert
Matthias Kirschnereit, Klavier
Aris-Quartett

Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-Moll op. 80
Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44
Sowie weitere Solo-Klavierwerke n.n.

(Aufnahme vom 18. Juli aus der Großen Kirche in Leer)

Was geschieht, wenn Mozarts Dissonanzen-Quartett unterbrochen wird von Werken des amerikanischen Neoklassizisten Elliott Carter, wenn sich zwischen die einzelnen Streichquartett-Sätze Stücke für Klavier schieben? Zu diesem musikalischen Experiment laden der französische Pianist Pierre-Laurent Aimard und das Kuss-Quartett ein.

Aimard wurde 2017 mit dem renommierten Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet, im Kuss-Quartett spielt Oliver Wille, der Künstlerische Leiter der Sommerlichen Musiktage Hitzacker. Das älteste Kammermusikfest Deutschlands erfindet sich auch beim 77. Mal gern neu.

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Sendung: hr2-kultur, "Konzert", 02.08.2022, 20:00 Uhr.