Das Akkordeon hat sich erst allmählich auch die Welt der klassischen Musik erobert, doch wenn der litauische Virtuose Martynas Levickis spielt, hört man, dass sein Instrument keine Grenzen kennt. Von barocken Konzerten bis zu litauischem Folk - gemeinsam mit dem Mikroorkéstra gibt es kein Halten.

Martynas Levickis, Akkordeon
Musiker des Mikroorkéstras

Werke von Karl Jenkins, Arcangelo Corelli, Antonio Vivaldi, Nino Rota, Astor Piazzolla, Yann Tiersen u. a., sowie litauische Volksmusik-Arrangements

(Aufnahme vom 6. August 2022 aus dem Fürst-von-Metternich-Konzert-Kubus auf Schloss Johannisberg)

Ist er wahnsinnig oder kann er zaubern? Vielleicht trifft auf den litauischen Akkordeonvirtuosen Martynas Levickis ja beides zu. Denn er hat es geschafft, sich mit seinem exotischen Instrument in der Klassikwelt zu etablieren. In seinen Konzerten durchpflügt er die Musikgeschichte: litauischer Folk schließt nahtlos an barocke Konzertkunst an, Johann Sebastian Bach verbrüdert sich mit Astor Piazzolla und Lady Gaga guckt auch mal kurz vorbei. Außerdem beweist Martynas, dass das Akkordeon sowieso der heimliche König der Instrumente ist. Beim Rheingau-Musikfestival präsentiert er zusammen mit seinem Mikroorkéstra Musik von Barock bis zum Pop und litauische Volksmusik-Arrangements.

Eine ungewöhnliche Klangkombination bietet auch das Konzert von Tenor Daniel Behle mit dem Quartett german hornsound, das unter dem Motto "Heimat" steht.

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Sendung: hr2-kultur, "Konzert", 22.08.2022, 20:00 Uhr.