Bereits seit 16 Jahren gibt es in Krakau das "Misteria Paschalia Festival", das alljährlich die Who is Who der internationalen Barockmusik-Szene anzieht. Die Festival-Ausgabe 2018 organisierte John Butt, Experte für Alte Musik. Er stellte unter anderem Händels "Messias" ins Programm. Händel selbst führte sein Oratorium stets zur Fasten- oder Osterzeit auf.

Julia Doyle, Sopran
Julian Tovey, Bass
Rowan Hellier, Alt
Thomas Walker, Tenor
Dunedin Consort
Leitung: John Butt

Georg Friedrich Händel: "The Messiah" HWV 56 (Londoner Fassung von 1743)

(Aufnahme vom 26. März 2018 aus der St. Katharinenkirche in Krakau)

Seit drei Jahren rückt das "Misteria Paschalia Festival" jeweils ein europäisches Land in den Fokus - und lädt von dort Musikerinnen und Musiker ein, die als "Artists in residence" ein Programmkonzept erstellen. 2018 waren es John Butt und das schottische Dunedin Consort. Zur Eröffnung des Festivals brachten sie eines der weltweit meist gespielten Oratorien mit: Händels "Messias". 2006 hatte Butt die Dubliner Fassung des Werkes eingespielt - mit nur zwölf Sängerinnen und Sängern, die sowohl den Chor als auch die Solisten stellten. Beim Misteria Paschalia Festival führten die Musiker nun Händels Londoner Fassung von 1743 auf.

Anschließend:
Brahms: Händel-Variationen (Ragna Schirmer, Klavier)

Sendung: hr2-kultur, "Konzertsaal", 13.04.2020, 20:04 Uhr

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