"Kunst ist kein Spiegel, den man der Wirklichkeit vorhält, sondern ein Hammer, mit dem man sie gestaltet." Das kämpferische Zitat das Florian Malzacher seinem Buch "Gesellschaftsspiele" voran stellt, ist Programm.

Der Dramaturg und einstige Theaterkritiker plädiert für einen starken Begriff des Politischen und für ein Theater, das Missstände nicht nur spiegelt, sondern das mithilft, die Welt zu verändern.

cover_florian_malzacher

In seinem neuen Buch zeigt der Theateranalytiker am Beispiel von Theatergruppen und Performance Künstlern wie "Rimini Protokoll", Christoph Schlingensief oder Milo Rau, wie das Theater von heute Raum schaffen kann, die Widersprüche einer Gesellschaft nicht nur zu artikulieren, sondern auch in Bewegung zu bringen. Aber welche Meinungen halten wir aus, welchen wollen wir den Raum verweigern? Welche Konflikte kann das Theater abbilden, zu welchen sollte es schweigen?

Wie wird die Corona-Krise das Selbstverständnis des Theaters verändern? Diese und viele andere Fragen besprechen wir mit Florian Malzacher im hr2-Kulturfrühstück gegen 09:10 Uhr.

Sendung: hr2-kultur, Kulturfrühstück, 19.04.2020, 09:04 Uhr.

Weitere Themen

Bichtipp

Amanda Lasker-Berlin: Elijas Lied

Amanda Lasker-Berlin: Elijas Lied
Frankfurter Verlagsanstalt 2020
Preis: 22 Euro
hr2-Kritikerin: Hadwiga Fertsch-Röver

Das Hörerwunschgedicht zwischen 10 und 10:15 Uhr

Hugo von Hofmannsthal: Ballade des äußeren Lebens

Weitere Informationen

Hinweis Gedichtwunsch

Wenn Sie Ihr Lieblingsgedicht im hr2-Kulturfrühstück hören möchten, schreiben Sie uns – per Post an den Hessischen Rundfunk, hr2-Literatur, 60222 Frankfurt am Main oder kontaktieren Sie uns per Mail-Formular.

Ende der weiteren Informationen
Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit