Das Haus am Dom nahm das aktuelle Buch des Tübinger Medienwissenschaftlers Bernhard Pörksen, zum Anlaß zu einer Diskussionsrunde über Religion und Kommunikation unter gleicher Überschrift einzuladen.

Denn anders als Säkularisierungstheoretiker noch bis vor kurzem prophezeiten, steht Religion nicht am Rande, sondern im Zentrum aktueller gesellschaftlicher Debatten – oder besser gesagt "Schlachten". Ob aggressive Laizisten nach dem Motto "glaubst Du noch oder denkst du schon" jedem religiösen Menschen das öffentliche Rederecht in einer aufgeklärten Gesellschaft absprechen wollen, oder immerhin die monotheistischen Religionen mit dem Ägyptologen Jan Assmann als Wurzel aller Gewalt identifiziert werden – kaum eine Debatte in den sozialen Medien kommt ohne religiöse oder parareligiöse Konnotationen aus.

Zu diesem Thema wurden medienkompetente Vertreterinnen und Vertreter wichtiger Religionen und Konfessionen in Deutschland eingeladen. Unter der Moderation von Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor Haus am Dom diskutierten am 27. Mai 2020 Lamya Kaddor, Pädagogin und Islamwissenschaftlerin, Duisburg, Dr. Meron Mendel, Pädagoge und Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt und Bruder Paulus Terwitte, Medienmacher und Kapuzinerpater, Frankfurt.

Weitere Informationen

Die Frankfurter HausGespräche 2020 stehen unter dem Motto:
"Alles gut? Kommunikation im radikalen Wandel"


Wir senden weitere HausGespräche in unserer Kulturszene Hessen:
19.07.2020: Digitale Kommunikation mit Licht- und Schattenseiten
26.07.2020: Zum Wandel der öffentlichen Kommunikation im 19. Jahrhundert

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr2-kultur, Kulturszene Hessen, 02.08.2020, 12:04 Uhr.
Widerholung am 08.08.2020, 18:04 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit