In den Hügeln des Vogelsbergs versteckt sich ein kleines "gallisches Dorf": In Freienseen hat man noch Träume. Hier fahren noch Trecker und blöken die  Schafe, es gibt eine Dorfschule und seit einiger Zeit wieder einen Laden: "Wo man geboren ist, soll man auch gut sterben können", davon ist Ulf Häbel, der ehemalige Dorfpfarrer, überzeugt.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Freienseen: Ein Dorf erzählt

Freienseen
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Seit Jahren ist Ulf Häbel der "gute Hirte" des soziokulturellen Projekts "Dorfschmiede Freienseen". Er arbeitet unermüdlich, hart und ehrenamtlich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von Freienseen gegen den demographischen Wandel und für die Zukunft, für das gelungene Altwerden in ihrem Dorf, das zwar seit 1972 zu Laubach gehört, sich aber große Eigenständigkeit bewahrt. In einem renovierten Bauernhaus gegenüber der Kirche laufen alle Fäden zusammen: Unter einem Dach gibt es hier den Dorfladen, eine Tagespflege, Wohnungen für alte Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, hausärztliche Versorgung und viele Freizeitangebote – von der Kultur-AG bis zur Sitztanzgruppe.

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Die Frankfurter Hörspielautorin und Musikerin Ina Werse-Wiskott hat die Freienseener im Sommer und Herbst 2019 im Rahmen des von hr2-kultur und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst ins Leben gerufenen Projekts "Literaturland Hessen: Raus aufs Land" immer wieder besucht. In vielen Gesprächen und Begegnungen hat sie herausgefunden, was den 800 Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern Mut macht, wie sie ihr Dorfleben im Inneren zusammenhalten und welche Hoffnungen sie haben. Ihre Hörcollage bringt viele Stimmen und Klänge aus dem Zentrum des Dorfes zusammen.

Sendung: hr2-kultur, Kulturszene Hessen, 04.04.2020, 12:04 Uhr

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