Wie funktioniert Beatboxing? Was genau machen forensische Phonetiker? Und wieso lässt sich Lärm rein physikalisch nicht messen? Diese Fragen rund ums Hören werden in interaktiven Vorträgen im "Labyrinth des Hörens" in der Villa Clementine beantwortet.

Zu Gast ist Paul Brenning (Foto), einst Domsingknabe im Freiburger Münster, mittlerweile komponiert er Filmmusik, betreibt sein eigenes Studio in Berlin und beatboxt für sein Leben gern. Wie viel Mundakrobatik das Nachahmen von Geräuschen, Sounds und Beats erfordert, führt er eindrucksvoll und unterhaltsam vor und ließ sein Publikum auch am eigenen Leib erfahren, welchen Herausforderungen es sich dabei zu stellen gilt. 

Angelika Braun

Was die Stimme über den/die Sprechenden Preis gibt, das verrät Prof. Angelika Braun von der Universität Trier. "Hören im Auftrag der Justiz" lautet der Vortrag der forensischen Phonetikerin, die mehrere Jahre unter anderem für das BKA in Wiesbaden Stimmen analysiert hat beim Labyrinth zahlreiche Stimmenbeispiele dabei hatte.

André Fiebig

Der Psychoakustiker Prof. André Fiebig von der TU Berlin beschäftigt sich in seinem Beitrag schließlich mit der Frage, was genau  Lärm ist und wie wir den Auswirkungen von Lärm entgegenwirken können, zum Beispiel durch Soundscape.

Das "Labyrinth des Hörens" fand am 23. Januar im Rahmen des alljährlichen hr2-Hörfestes in Wiesbaden statt. In der Kulturszene Hessen hören Sie einen Querschnitt durch die Veranstaltung von und mit Juliane Spatz.

Sendung: hr2-kultur, Kulturszene Hessen, 11.04.2020, 18:04 Uhr.

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