Familiengeheimnisse und Korruption in südamerikanischer Hitze: Ein magischer Tanz zu Füßen eines Vulkans, der von der Selbstermächtigung einer jungen Frau erzählt

Zu Füßen eines Vulkans, in einer südamerikanischen Stadt ist sie geboren – und nach dem Tod ihres Vaters wird Yona sich nur anhand eines Zettels mit einem mysteriösen Namen darauf auf die Suche begeben nach diesem Ort, der ihr vielleicht endlich eine Heimat werden könnte. Die junge Protagonistin dieses Debüts fährt in eine Welt der Gewalt, der erdrückenden Schwüle und Familiengeheimnisse. Ein Roman, in dem Identitätssuche zur Grenzerfahrung wird. Die 1990 in Berlin geborene Nastasja Penzar erzählt bildgewaltig von untergründigem Kolonialismus und führt in eine Strudel aus Bandenkrieg und Korruption. 

Nastasja Penzar, 1990 in Berlin geboren, lebte in Zagreb, Frankfurt am Main und Guatemala, bevor sie Romanistik in Leipzig und São Paulo, dann Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien studierte. Derzeit promoviert sie zu post-jugoslawischer Literatur. Sie veröffentlicht in Anthologien und Zeitschriften und übersetzt Gedichte aus dem Spanischen und dem Serbokroatischen.

"Yona" von Nastasja Penzar
Matthes & Seitz Berlin
Lesung: Inka Löwendorf
Regie: Steffen Moratz
Redaktion: Katrin Schumacher
Produktion: MDR Kultur 2021

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Sendung: hr2-kultur, "Lesung", 30.06.2021, 23:04 Uhr.