ARD Radiofestival Lesung

Reisen – was bis vor kurzem noch selbstverständlich war und unbedingt zum Sommer gehörte, ist plötzlich so weit weg. Deshalb haben die Kulturprogramme der ARD 40 deutschsprachige Autor*innen gebeten, eine Erzählung zum Thema "Reisen" für das ARD-Radiofestival zu schreiben. Wie unter einem Brennglas bekommen wir in ihren Geschichten vorgeführt, wie sich das Schreiben und das Nachdenken übers Reisen unter Corona verändert hat.

Hintergrund war –nicht zuletzt– der Gedanke, die Autor*innen zu unterstützen. Denn zweifellos sind sie mit am stärksten von der Corona-Krise betroffen. Das finanzielle Fundament vieler Kulturschaffender ist ins Wanken geraten. Darauf haben die ARD-Kulturradios reagiert und in einer gemeinsamen Aktion aller Sender Aufträge an 40 Schriftsteller*innen vergeben, für das ARD-Radiofestival eine Erzählung zu schreiben.

Weitere Informationen

Im Radio und als Podcast

Vom 18. Juli bis zum 12. September täglich eine neue Geschichte
Montag bis Freitag um 9:30 Uhr, 15 Uhr und 23:05 Uhr in hr2-kultur

Alle 40 Geschichten stehen auf www.ardradiofestival.de und in der ARD Audiothek zwölf Monate als Stream bereit

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Prominente Autor*innen wie Lutz Seiler, Marcel Beyer, Doris Dörrie oder Jackie Thomae sind dabei, aber auch Upcoming Stars wie Cihan Acar, Yael Inokai oder Lisa Kreißler. Ihre Texte drehen sich sämtlich ums Reisen. Trips in ferne Länder sind ebenso möglich wie Zeitreisen oder Reisen durchs eigene Zimmer. Die Fantasie kennt keine Grenzen und ist auch durch ein Virus nicht zu stoppen.

Der Hessische Rundfunk hat mit vier Autor*innen zu dem Erzählerreigen beigetragen. Sie bilden eine große Bandbreite zum Thema Reisen ab: Leif Randt blickt in einer Collage auf verschiedene Disneyland-Erfahrungen seines Lebens zurück. Nele Pollatschek erzählt von den Abenteuern, die ihre Protagonistin hätte erleben können, wenn sie als 17-jährige mit dem Rucksack nach Griechenland gereist wäre – was sie nicht tat. Zsuzsa Bánk folgt einer alten, weit zurückliegenden Liebe nach Genua. Zuerst in Gedanken, später dann auch mit dem Zug. Und Martin Mosebach lässt Eindrücke seiner ersten Venedig-Reise als Schüler mit einer Erzählung aus dem 19. Jahrhundert verschmelzen.

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