Giovanni Boccaccio (1313-1375) in einer Darstellung aus dem 19. Jh.

Es ist ein Werk der Weltliteratur und weit über 600 Jahre alt. Doch in diesem Tagen ist es ganz aktuell: Giovanni Boccaccios "Decamerone" schildert eine Quarantäne - und wie man das Beste aus ihr machen kann.

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Sendung

23.03.-03.04.20 (10 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

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Historischer Hintergrund ist die Pest, die in den Jahren 1348-49 in Florenz wütete. In der Rahmenhandlung werden die Auswüchse dieser Epidemie drastisch geschildert. Als Reaktion darauf ziehen sich einige adelige Damen gemeinsam mit drei jungen Herren in ein Landhaus in den Hügeln von Florenz zurück. Das setzt sie eine überraschende kreative Energie frei, denn nach und nach erzählen sich alle gegenseitig ihre Geschichten. So entstehen zehn graziöse Lebensbilder der Zeit. Der Titel "Decamerone" bedeutet wörtlich "Zehn-Tage-Werk".
Wir senden Ausschnitte aus diesem Klassiker, gelesen von Gustl Weishappel. Die Übersetzung stammt von Gustav Diezel.

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