Aufgrund einer fatalen Epidemie steht der US-Bundesstaat Kalifornien unter Quarantäne. Niemand darf raus, die sozialen Kontakte beschränken sich auf Social Media und E-Mails. Dann gelingt einem Unternehmen ein genialer Coup – das Bewusstsein Verstorbener wird in Roboter hochgeladen, damit sie den Menschen völlig risikofrei Gesellschaft leisten können - darum geht es im Romandebut "Companions. Der Morgen" der Amerikanerin Katie M. Flynn. Das Thema, wie gemacht für den Frankfurter Journalisten und Science-Fiction-Autor Dietmar Dath. Er landet bei seinem literarischen Trip in die Zukunft zwar nur in Bad Homburg, aber erlebt dort Unvorhergesehens.

Eine Zukunftsvision, eine Live-Erzählung, ein literarisches Happening? Anlässlich der Ausstellung „Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“ im Museum für Kommunikation greift der Science-Fiction-Experte und Journalist Dietmar Dath Passagen aus dem Debutroman der Amerikanerin auf und verwebt sie in eine eigene fiktive Zukunftsreise, in der er selbst zum Protagonisten wird.

In einer Live-Stream-Veranstaltung am 24. März im Museum für Kommunikation präsentierte Dietmar Dath seinen Text und diskutierte mit dem Publikum über die Relevanz der Fiktion für unsere Erfahrungen mit der Pandemie.

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Dietmar Dath
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Dietmar Dath, 1970 in Rheinfelden geboren, ist Autor, Journalist und Übersetzer. Spätestens seit seinem 2008 für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman Die Abschaffung der Arten ist er einem großen Publikum bekannt. In seinem Buch „Niegeschichte. Science-Fiction als Kunst- und Denkmaschine“, erschienen 2019 bei Matthes und Seitz, erkundet er das Genre aus biografischer Perspektive und verfasst eine ganz persönliche Theoriegeschichte von „Science-Fiction“.

Sendung: hr2-kultur, Spätlese, 04.05.2021, 22:00 Uhr.

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