Der LiBeraturpreis 2020 geht an die Syrerin Lina Atfah für ihren Lyrikband "Das Buch von der fehlenden Ankunft". Die Autorin spricht mit einem ihrer Übersetzer, dem Lyriker und Büchnerpreisträger Jan Wagner.

Lina Atfah ist die erste Autorin, die den LiBeraturpreis für einen Gedichtband erhält. Und die erste, die in Deutschland lebt: Sie flüchtete 2014 aus Syrien und lebt heute in Herne.

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Lina Atfah: "Das Buch von der fehlenden Ankunft", Gedichte. Arabisch-Deutsch. Übersetzt von Suleman Taufiq und vielen anderen, Pendragon Verlag, 152 Seiten.

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Ihre Gedichte handeln von ihrer zerrissenen Heimat Syrien, berichten von Flucht, Vertreibung und Verbrechen. Lina Atfah schreibt aber auch sinnliche Gedichte, die vollgesogen sind von allerlei arabischen Mythen und Geschichten. Eine junge poetische Stimme, die in ihrem Anspielungsreichtum ihresgleichen sucht.

Wir senden einen gekürzten Mitschnitt der Veranstaltung vom 16. Oktober auf der ARD-Bühne der Frankfurter Buchmesse. Es moderiert Claudia Kramatschek.

Sendung: hr2-kultur, Spätlese, 20.10.2020, 22:00 Uhr.

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