Das Lied der Nibelungen ist grausam: ein Bad in Blut, eine schöne Frau, Gold und ein Mord, der grausam gerächt wird. Es ist die Sage von Siegfried, dem Strahlenden, seinem düsteren Gegenspieler Hagen und der schönen Kriemhild.

Aber ist das die wahre Geschichte dieser europäischen Helden, die in Island oder Norwegen beginnt, am Rhein entlang spielt, die Donau runter erzählt wird und schließlich im Schwarzen Meer mündet? Niemand weiß, wie es wirklich war, meint Felicitas Hoppe und erfindet die Geschichte neu.

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Felicitas Hoppe
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Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt "Picknick der Friseure". Für ihr Werk wurde sie vielfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. 2012 mit dem Georg-Büchner-Preis. Zuletzt erhielt sie den Kasseler Literaturpreis für Grotesken Humor (2021). Außerdem ist sie die erste Preisträgerin des Großen Preises des Deutschen Literaturfonds. Poetikdozenturen und Gastprofessuren in Wiesbaden, Mainz, Augsburg, Göttingen, am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, an der Georgetown University, Washington D.C., in Hamburg, Heidelberg und Köln.

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Buchangaben

Felicitas Hoppe: Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm
S. Fischer, 2021
22 Euro

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Die Veranstaltung, aus der wir einen Ausschnitt senden, fand am 5. September im Haus am Dom Frankfurt statt und war Teil des Literaturfestivals STROMERN. Es moderierte Carsten Otte.

Sendung: hr2-kultur, Spätlese, 28.09.2021, 22:00 Uhr.