Iris Wolff hat einen großen Roman geschrieben. Er erzählt von Menschen aus vier Generationen, von einer Familie aus dem Banat, deren Bande selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen.

"Die Unschärfe der Welt" verbindet Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten. Im Mittelpunkt: Der junge Pfarrer Hannes, der nach Rumänien versetzt wird, seine Frau Florentine und deren Sohn Samuel. Außerdem gibt es das Paar, mit dem Hannes und Florentine regelmäßig Karten spielen, und deren Tochter. Stecken sie dahinter, als Hannes wegen seiner Besucher aus der DDR zum Verhör bestellt wird? Denn die Securitate installierte ihre Spitzel auch noch in den kleinsten Dörfern.

Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt, Siebenbürgen (Rumänien), wurde für ihre Romane bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Marieluise-Fleißer-Preis für ihr Gesamtwerk. "Die Unschärfe der Welt" war auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020.

Die Schriftstellerin Iris Wolff war während der Buchmesse zu Gast bei der Veranstaltung "Literaturbahnhof", die im Haus des Buches stattfand. Es moderiert Bianca Schwarz. Wir senden einen gekürzten Mitschnitt vom 17.Oktober.

Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt

Buchangaben:
Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt
Klett-Cotta, 151 Seiten
20 Euro

Sendung: hr2-kultur, Spätlese, 03.11.2020, 22:00 Uhr.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit