Bei der "Aktion wider den undeutschen Geist" der Deutschen Studentenschaft wurden am 10. Mai 1933 in Berlin und in weiteren deutschen Städten Bücher von Schriftstellerinnen und Schriftstellern verbrannt, die entweder jüdischer Herkunft waren oder nicht zu der neuen Auffassung einer reinen deutschen Kultur passten.

Mit Blick auf die jüdische Lyrikerin Nelly Sachs und dem Journalisten und Schriftsteller Erich Kästner geht die Sendung der Frage nach, auf welche Weise der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sich den unmenschlichen Absichten der Nationalsozialisten untergeordnet hat und welche Konsequenzen er nach dem Zweiten Weltkrieg daraus zog: die Verleihung des Friedenspreises und das Eintreten für Meinungsfreiheit.

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„Mit Lippen am Stein des Gebets küsse ich lebenslang Tod“ Zitat von Nelly Sachs
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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die Bücherverbrennung 1933 und ihre Folgen

Bücherverbrennung 1933, undatierte Archivaufnahme zeigt den Transport von Bücher zur Verbrennung an einem ungenannten Ort
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Eine Sendung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des Hessischen Rundfunks im Rahmen des Projekts Im Fokus – die jüdischen Friedenspreisträger*innen in Zusammenarbeit mit dem Verein "1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland e.V.", gefördert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Es sprechen Niels Beintker, Martin Feifel und Julia Schmalbrock.
Mit Beiträgen von Erich Kästner, Meron Mendel, Yehudi Menuhin, Marcel Reich-Ranicki, Nelly Sachs, Alexander Skipis und Volker Weidermann. Redaktion: Katrin von Boltenstern und Martin Schult.

Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 09.05.2021, 12:04 Uhr;
Wiederholung am 15.05.2021, 18:04 Uhr.

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