Die Frankfurter Paulskirche ist die Wiege der deutschen Demokratie und Sitz der ersten Nationalversammlung 1848. Nun soll sie saniert und um ein Haus der Demokratie ergänzt werden. Welche Möglichkeiten bietet das für die Demokratievermittlung, und was bedeutet dieser Ort für die Geschichte der deutschen Demokratie?

In der Paulskirche soll eine moderne Erinnerungsstätte entstehen: "ein authentischer Ort, der an Revolution, Parlamentarismus und Grundrechte nicht nur museal erinnert, sondern zu einem Erlebnisort wird, der Wissen, Bildung und Debatte verbindet". So formulierte es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier 2019 in einer vielbeachteten Rede. Unterdessen hat das Projekt Fahrt aufgenommen. Auf Bundesebene wurde eine Expert/innenkommission berufen. Neben dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt engagieren sich unterschiedliche Akteur/innen der Zivilgesellschaft für das Zukunftsprojekt. Die Veranstaltung versteht sich als Teil des öffentlichen Aushandlungsprozesses über die künftige Gestaltung dieses symbolträchtigen Ortes der Demokratiegeschichte. Frankfurt wurde keinesfalls zufällig als Ort der deutschen Demokratiegeschichte gewählt. Was bedeutet das für Frankfurt?

Wir senden den gekürzten Mitschnitt einer Diskussionsrunde vom 18.05.2022 aus der Evangelischen Akademie Frankfurt.

Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 29.05.2022, 12:04 Uhr