Die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der gegenwärtigen globalen Gesundheitskrise sind noch nicht absehbar. Dabei stellen sich jetzt drängend die Fragen: Wer zahlt letztlich für die Krise? Und ist das Finanzsystem jetzt stabiler aufgestellt als bei der Finanzkrise?

Wie schon in der großen globalen Finanzkrise 2008 und der Folgejahre unterstützen Zentralbanken und die Finanzpolitik weltweit das Finanzsystem und die Realwirtschaft mit niedrigen Zinsen und staatlichen Investitionen und Beteiligungen. Können alle in Schieflage geratenen Unternehmen gerettet werden und mit welchen Gründen? Gibt es die Möglichkeit, gestärkt und zukunftsfähig aus der Krise heraus zu kommen? In welche Bereiche müsste dafür investiert werden?

Darüber sprachen am 1. Februar 2021 im Frankfurter Haus am Dom: Prof. Dr. Bernhard Emunds, Professor für Christliche Gesellschaftsethik und Sozialphilosophie, Leiter des Nell-Breuning-Instituts, Frankfurt, und Jan Pieter Krahnen, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE und Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung an der Goethe-Universität Frankfurt. Es moderierte Carsten Knop, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Geldwirtschaft und Geldpolitik

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Im Mai dieses Jahres findet in Frankfurt der dritte Ökumenische Kirchentag statt, unter dem Titel "Schaut hin!". Das Haus am Dom und die Evangelische Akademie in Frankfurt machen sich aus diesem Anlass in einer Gesprächsreihe gemeinsam "Auf den Weg zum Ökumenischen Kirchentag" - in aktuellen Gesprächen mit namhaften intellektuellen und politischen Persönlichkeiten des Landes. Wir senden einen gekürzten Mitschnitt der Diskussionsrunde.

Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 21.03.2021, 12:04 Uhr;'
Wiederholung am 27.03.2020, 18:04 Uhr.

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