Daniela Danz und Thilo Krause sind im Museum Wiesbaden zu Gast und stellen ihre Lyrikbände "Wildniß" und "Was wir reden, wenn es gewittert" im Gespräch mit Hans Jürgen Balmes vor. Beide verbindet ihr Alter, ihre ostdeutsche Herkunft und, dass sie Lyrik und Prosa schreiben.

Bislang kennen sich die beiden nur aus ihren Büchern, begegnet sind sie sich noch nie. Bei den Wiesbadener Literaturtagen treffen sie zum ersten Mal aufeinander und erkunden im Gespräch die Voraussetzungen und Eigenarten ihres Schreibens.

Daniela Danz wurde 1976 in Eisenach geboren und studierte Kunstgeschichte und Deutsche Literatur in Tübingen, Prag, Berlin, Leipzig und Halle. Sie arbeitet als Autorin, lehrt an der Universität Hildesheim und lebt mit ihrer Familie in Kranichfeld. Für einen Auszug aus ihrem Gedichtband "Wildniß" wurde sie 2019 mit dem Deutschen Preis für Nature Writing ausgezeichnet.

Thilo Krause ist Wirtschaftsingenieur und Schriftsteller. Er wurde 1977 in Dresden geboren und lebt in Zürich. 2012 erhielt er für seinen Debütband "Und das ist alles genug" den Schweizer Literaturpreis, 2016 den Clemens-Brentano-Preis für seinen zweiten Lyrikband "Um die Dinge ganz zu lassen". 2020 erschien sein erster Roman "Elbwärts", der mehrfach ausgezeichnet wurde. Hans Jürgen Balmes, 1958 in Koblenz geboren, ist Autor, Lektor und Übersetzer. Zuletzt erschien von ihm die poetische Natur- und Kulturgeschichte "Der Rhein. Biographie eines Flusses".

Wir haben die Veranstaltung im Rahmen der Wiesbadener Literaturtage am 10. September im Museum Wiesbaden für Sie mitgeschnitten.

Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 17.10.2021, 12:04 Uhr