Die Autorin und WORTMELDUNGEN-Preisträgerin Marion Poschmann widmet sich in ihrem ausgezeichneten Text "Laubwerk" den Stadt- und Straßenbäumen, ihrem Zustand und ihrer Bedeutung. Damit macht sie den Klimawandel und seine Auswirkungen ganz konkret und direkt vor unserer Haustür deutlich.

Über die Leugnung der Klimakrise sind wir in weiten Teilen der Politik und Öffentlichkeit mittlerweile hinaus. Jedoch schaffen wir es weiterhin kaum, uns die Folgen der Krise konkret vor Augen zu führen. Welche Rolle kann die Kunst dafür spielen? Wie vermitteln sich Phänomene, die zwar messbar, aber wenig greifbar sind wie die Erderwärmung, Emissionen oder vermehrte Unwetter? Wissenschaftliche Fakten zu diesen Veränderungen liegen schon lange vor, aber sie werden bisher nur zögerlich als so einschneidend wahrgenommen wie sie sind.

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Daran anknüpfend geht es im Gespräch mit Marion Poschmann und weiteren Expert*innen um die Möglichkeiten der Erforschung, Vermittlung und Sichtbarmachung der Klimakrise. Gesprächsteilnehmer*innen sind: Dr. Thomas Berberich (Biologe und Laborleiter am Senckenberg Biodiversität und Forschungszentrum), Prof. Dr. Birgit Schneider (Professorin für Wissenskulturen und mediale Umgebungen an der Universität Potsdam) sowie der Künstler und Choreograph Moritz Frischkorn, der zu Marion Poschmanns Text "Laubwerk" einen Audiowalk produziert hat.

Sendung: hr2-kultur, "Literaturland Hessen", 11.07.2021, 12:04 Uhr