Mit einer Multimedia-Mischung aus Stummfilmen, Jazzorchester und Vokalensemble widmet sich das Bundesjazzorchester vor allem Werken der jüdischen Film-Avantgarde der Stummfilmzeit.

Im Zentrum des Programms "Klingende Utopien – #2021JLID" am 6. November im Theater Rüsselsheim steht der Film "Das Cabinet des Dr. Caligari" (1920). Das BuJazzO hat dafür eigens den renommierten Hollywood-Filmkomponisten Jeff Beal (u.a. bekannt durch "House of Cards") mit der Neuvertonung des Filmklassikers beauftragt. Mehr Details finden Sie hier.

Kino für die Ohren

Bei den Rheingauer Film-Symphonikern ist der Name Programm - sie haben sich ganz und gar der Filmmusik verschrieben und widmen sie damit einer Nische in der Orchestermusik. Seit 2014 präsentieren sie in ihren Konzerten Klänge für die Leinwand. Dazu gehören Soundtracks von Blockbustern, aber auch Werke von Nachwuchskomponist*innen. Zu Halloween präsentieren sie jetzt das neue Programm: Gänsehaut.

FEE.

Fee.

Fee. - mit Punkt (!) ist der Name der Frankfurter SingerSongwriterin Fee Mietz. Nonchalant und direkt erzählt sie in ihren Liedern von der Suche nach dem richtigen Platz im Leben - nach Haltungen zur Welt, von Liebe, Verlust und Selbstbehauptung. Am 5. November wird sie in Gießen gemeinsam mit der hr-Bigband auf der Bühne stehen.

Junger Jazz aus Hessen  - Fabian Dudek

Vier junge  Männer vor einem roten Vorhang

Fabian Dudek, 26 Jahre alt, geboren in Groß-Gerau, aufgewachsen in Nauheim und Rüsselsheim in einem ausgesprochen kulturbegeisterten und musikalischen Elternhaus, gilt als einer der großen Hoffnungsträger für die Zukunft des Jazz. Der Altsaxophonist hat sein eigenes Quartett, komponiert seine eigene Musik – und mag eigentlich keine musikalischen Kategorien.
Bevor Fabian Dudek den Samstagabend (30.10.) beim Deutschen Jazzfestival eröffnet, verrät er, wie jung Musiker:innen und Publikum im Jazz heute sind, ob er ein musikalischer "Nerd" war und warum er findet, dass jede*r sich mal auf verschiedene Genres der Musik einlassen sollte – und sei es nur, um am Ende zu wissen, dass sie/er sie nicht mag.

Hessenkonzert ab 17:04 Uhr | Musik von Frida und Erich Itor Kahn

Gedenkstätte im Hochbunker an der Friedberger Anlage in Frankfurt von außen

In der Musik von Erich Itor Kahn zeigt sich die Nähe zu der Schönberg-Schule und der Zwölftonmusik - seine Frau Frida war eine herausragende Pianistin.
Das künstlerische Schaffen des deutschen Musikers und Komponisten wurde von den Nationalsozialisten als "entartete Kunst" gewertet. Das jüdische Paar floh ins Exil.
Erich Itor Kahn hat in Frankfurt gewohnt, als er 1927 sein Divertimento für Cembalo, Flöte und Geige geschrieben hat. Aufgeführt wurde das Werk in Deutschland aber nie. Speziell für die deutsche Uraufführung wurde eine neue Edition der Noten in New York bestellt und angefertigt.

Sie hören den Mitschnitt vom 9. Oktober aus dem Hochbunker Frankfurt in der Friedberger Anlage.

Weitere Informationen

Sendung: hr2-kultur, "Musikland Hessen", 30.10.2021, 15:04 Uhr.

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