Der Komponist Franz Martin Olbrisch, kurz und gern auch FMO genannt, ist ein wahrer Zahlenspieler. Weidlich durchziehen Nummern und Ziffern, Mengen und Quantitäten seine Werke, ob sie nun für großes Orchester, mittlere Ensembles, Solisten oder einzelne Lautsprecherpaare sind.

Zahlen garantieren dem 1952 in Mülheim an der Ruhr geborenen, in Berlin lebenden und an der Musikhochschule Dresden als Professor für elektroakustische Musik lehrenden FMO Konstruktion und Kohärenz des Klingenden. Das kann die Fibonacci-Reihe, die Primzahl-Folge oder der Daten-Wust der Frankfurter Börse sein. Doch trotz aller Zahlenspiele steht im Mittelpunkt der FMO-Klangkunst stets das zu Hörende, seine Kraft und Aussage. In „selbstLAUT“ wird all das offenbar.

Sendung: hr2-kultur, "Neue Musik", 02.04.2020, 21:30 Uhr.

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