Podcast Geraubte Heimat!?

Podcast Kulturszene

Etwa 500.000 Menschen wurden zwischen 1933 und 1945 aus dem Machtbereich der nationalsozialistischen Diktatur ins Exil gezwungen. Die Heimat, die sie mit dem Weg ins Exil verließen, war ihnen oft schon vorher geraubt worden. Davon zeugen vielfältige Exponate der Dauerausstellung "Exil. Erfahrung und Zeugnis" in der Deutschen Nationalbibliothek. Den Geflüchteten gemeinsam war, dass sie ausgegrenzt und verfolgt wurden. Die Erfahrungen des Exils waren jedoch vielfältig und individuell: Erfahrungen von Bruch und Verlust ebenso wie von Neuanfang und Zugewinn. Am 14. September lasen die Schauspieler Jana Schulz und Michael Schütz in der Deutschen Nationalbibliothek aus Zeitdokumenten, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Die Lesung erlaubt einen facettenreichen Blick auf die Erfahrungen einer geraubten Heimat, aber auch auf die Hoffnungen auf einen Neuanfang im Exil. Eine Veranstaltung in Kooperation mit hr2-kultur im Rahmen der Ausstellung "Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945" im Historischen Museum Frankfurt. Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks. In der Kulturszene Hessen hören die gekürzte Aufzeichnung der öffentlichen Lesung.

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